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"Neue und alte Techniken der Radierung und Edeldruckverfahren" - Ein alchemistisches Werkstattbuch für Radierer.
Tipps und Tricks aus der Praxis - erfahren, erlesen, erfunden und gesammelt von Wolfgang Autenrieth

Das Buch - nochmals erweiterte 6.Auflage 2010, 230 Seiten mit umfangreichem Chemikalien- und Literaturverzeichnis, 700 gr, ISBN 978-3-00-035619-3 - erhalten Sie bei Amazon, im Direktversand sowie in Ihrer Buchhandlung

Hinweis:
Online sehen Sie "nur" Vorarbeiten aus dem Ur-Manuskript von 1997 (noch vor der 1.Auflage) - ohne Abbildungen, Tabellen und Anhang. Statistik: Online zu sehen sind knapp 100 Websiten mit ca. 10.000 Worten. Das Buch enthält in der 6.Auflage nun 140.000 Worte ;-)

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radierung und druckgrafik Info
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Zeichentechniken mit Weichgrund

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Vorzeichnen

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Zeichnen Sie mit einem weichen Bleistift auf der gereinigten, nicht entfetteten Platte vor oder pausen Sie eine Zeichnung mit Kohlepapier auf die Platte auf. Damit der Graphit besser hält, können Sie die Platte leicht anrauen. Nach dem Abdecken mit Weichgund ist die Zeichnung durch den Abdecklack hindurch sichtbar und Sie können die Platte mit der Nadel freilegen.

Freies Zeichnen in Vernis Mou

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Federzeichnungsmanier

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In den Vernis mou können Sie mit Zeichenfedern, Rohr- oder Kielfedern direkt zeichnen. Damit können Sie den Duktus einer Federzeichnung auf die Druckplatte übertragen.
Als Radierwerkzeuge können auch sehr weiche Gegenstände dienen: Knochen, Holzspäne, Kaktusdornen, Leder-, Horn- oder Metallkämme.
Weil Sie die Platte nicht anfassen können, sind Sie gezwungen, mit sehr freiem Strich zu zeichnen. Eine Radierbrücke, wie sie auf Seite 5 beschrieben ist, leistet hier gute Dienste.

Arbeiten Sie mit sehr weichem Werkzeug, das zwar den Lack, aber keinesfalls die Plattenoberfläche verletzt, können Sie unerwünschte Zeichnungsteile wieder mit Lack überdecken bzw. verschmieren. Die Zeichnung wird erst mit der Ätzung auf der Platte fixiert. Breitere Striche müssen, damit sie druckbar sind, vor der Ätzung mit einer Aquatintakörnung versehen werden.

Bleistiftradierung

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Mit einem Bleistift wird auf einem dünnen Ätzgrund wie mit einer Radiernadel, jedoch wesentlich weicher, gezeichnet und dann geätzt.

Schabloniertechnik

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Reizvolle Ergebnisse erhalten Sie, wenn Sie mit Borstenpinseln unterschiedlicher Strichstärke in den Vernis Mou malen oder stupsen. Für größere Flächen können Sie auch einen Besen verwenden. Dieses Stupsen kann durch Schablonen hindurch erfolgen. Die Schablone darf dabei jedoch keinen direkten Kontakt mit der Plattenoberfläche haben, weil dies unbeabsichtigte Verletzungen der Lackschicht ergibt.
Schablone schneiden Sie mit einem Skalpell aus einer starken Pappe. Legen Sie Drähte bzw. Holzleistchen als Abstandshalter quer darunter. Die Schablone darf die Platte nicht berühren, da sie sonst den Weichgrund beschädigt.


Titelbild Techniken der Radierung


Neue und alte Techniken der Radierung und Edeldruckverfahren
Tipps, Tricks, Anleitungen und Rezepte aus fünf Jahrhunderten
erfahren, erlesen, erfunden und gesammelt von Wolfgang Autenrieth

* 6. erweiterte Auflage 2010
* 230 Seiten
* 120 Abbildungen & 13 Tafeln
* 700 gr
* 29,5 x 21 cm
* 29 €uro
* ISBN 978-3-00-035619-3

Leseproben
* Inhaltsverzeichnis (PDF)
* Reservage (PDF)
* Grundlagen (PDF)
* Edeldruckverfahren (PDF)
* Chemikalienverzeichnis (PDF)
* Bewertungen bei Amazon
* Leserkommentare

Das Buch erhalten Sie bei Amazon, im Direktversand sowie in Ihrer Buchhandlung



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Vorsicht - Chemie! Die angegebenen Chemikalien für Ätzradierung und Edeldruckverfahren sind zum Teil krebserzeugend und lebensgefährlich giftig!! Die Anwendung der Rezepte erfolgt auf eigene Gefahr. Lesen Sie unbedingt das Kapitel: Vorsicht Chemie! sowie Impressum, Copyright, Warnhinweise und Disclaimer
Alle Rechte vorbehalten - © Wolfgang Autenrieth

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