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"Neue und alte Techniken der Radierung und Edeldruckverfahren" - Ein alchemistisches Werkstattbuch für Radierer.
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| . | Indirektes Vorzeichnenwww.radiertechniken.de
Paustechnikenwww.radiertechniken.de
Kohlepapierwww.radiertechniken.de
Pausen Sie die Vorzeichnung mit normalem Kohlepapier auf die Platte um. Damit Ihre Zeichnung beim Radieren nicht verwischt, fixieren Sie sie durch überspritzen mit einer Lösung aus Schellack und Spiritus. Graphitpapier / Pauspapierwww.radiertechniken.de
Kopieren Sie Ihre Vorzeichnung mit Graphitpapier auf die Platte. Graphit wird von der Säure nicht angegriffen und bleibt daher auch bei Stufenätzungen weiter sichtbar Nehmen Sie ein normales Zeichenpapier und befestigen auf der Rückseite ein Kohlepapier mit der Schichtseite zum Papier. Nun zeichnen Sie mit Bleistift oder Kugelschreiber Ihre Skizze (z.B. eine Gebäude- oder Stadtansicht). Umdruck-Matrizewww.radiertechniken.de
Die meisten kennen die Ergebnisse noch aus der Schulzeit: schlecht riechende, manchmal schwer lesbare Arbeitsblätter in blauer Schrift. Heute sind diese von Fotokopien abgelöst, aber die Blaupausmatrizen gibt es immer noch: Als Restbestände in Schulen und in Schreibwarengeschäften. Verwendbar sind sie wie Pauspapier, mit drei Vorteilen: Die Beschichtung hält prima auf der Platte. Es ist besser zu erkennen als das Grau des Kohlepapiers Sie bekommen einen Probeabzug, bevor Sie ihrer Platte auch nur den ersten Kratzer beigefügt haben. Dazu legen Sie vorsichtig ein sachte mit Spiritus angefeuchtetes Papier darüber (auf keinen Fall naß, sonst verschwimmt alles!) und drücken beides durch die Presse. Der Nachteil soll nicht verschwiegen werden: Das Zeug gibt penetrant blaue Finger, blaue ätze und wirkt wie Abdecklack. Nährere Beschreibung dieser Technik auf Seite 46. Es lässt sich jedoch mit Spiritus und einem Lappen von Finger und Platte entfernen. Rötelpapierherstellungwww.radiertechniken.de
Nehmen Sie einen Schwamm oder Wattebausch und bestreichen Sie Transparent- oder Flugpostpapier einseitig mit Rötelpulver. Zeichnen Sie auf dünnes Transparentpapier. Legen Sie das Transparentpapier seitenverkehrt auf die Platte und kleben es fest. Schieben Sie Rötelpapier darunter und pausen durch. Diese Technik ist gut geeignet zur Herstellung von Farbauszügen. Kugelschreibertechnikwww.radiertechniken.de
Zeichnen Sie mit Kugelschreiber auf Papier, feuchten das Blatt an und pressen mit der Druckpresse Ihre Zeichnung auf die mit Abdecklack abgedeckte Platte auf. Damit Sie die Zeichnung besser erkennen können, färben Sie den Abdecklack zuvor weiß ein. Die Zeichnung steht seitenverkehrt auf der Platte, der Druck ist wieder seitenrichtig. Bleistifttechnikwww.radiertechniken.de
Erstellen Sie eine Zeichnung mit Bleistift auf hartem Papier (Pergamentpapier), „tracing paper“. Das Papier wird in Wasser eingeweicht und mit sehr geringem Druck („ein Drucktuch weniger“) mit der Presse auf den ätzgrund übertragen. Auch hier empfiehlt sich ein hell präparierter ätzgrund. Die Zeichnung steht als graue Linie auf dem schwarzen Grund.1 Durchdrücktechnikwww.radiertechniken.de
Als Pausverfahren : Zur Herstellung einer spiegelverkehrten Pausvorlage: Die Vorzeichnung wird auf ein dünnes, festes Papier mit Bleistift, Kugelschreiber o.ä. gemacht. Unter das Papier legen Sie seitenverkehrt ein Kohlepapier. Die Zeichnung erscheint spiegelverkehrt auf der Papierrückseite. Legen Sie dieses Blatt nun auf ein weiß kopierendes Transferpapier auf die Platte und ziehen die Linien nach. Ölpapierwww.radiertechniken.de
Zeichnen sie auf handelsüblichem weißen, etwas dünneren Papier mit Kohle, Blei oder Tusche vor. Bereiten Sie die Platte mit Abdecklack vor und überstreichen den Abdecklack mit weißer Dispersionsfarbe oder Plaka. Nehmen Sie ihre Vorzeichnung und ölen sie von der Rückseite her mit Salatöl oder Leinöl oder Terpentin ein. Das Papier wird dadurch transparent, ihre Zeichnung wird auf der Rückseite sichtbar. Legen Sie zwischen die Platte und ihr eingeölte Vorzeichnung ein Kohlepapier und pausen die Zeichnung durch.2 Ihre Zeichnung steht spiegelverkehrt, schwarz auf weiß auf der Platte und kann graviert werden. Ölpapier IIwww.radiertechniken.de
So übertragen Sie eine vorhandene Tuschezeichnung auf die Platte: Fertigen Sie von Ihrer s/w-Tuschezeichnung eine Fotokopie an. Bestreichen Sie diese Kopie von der Rückseite her mit Salatöl, Terpentin oder Leinöl, bis sie durchsichtig wird. Lassen Sie dieses Ölpapier trocknen. Kopieren Sie das Ölpapier mit einer der ab Seite 52 beschriebenen lichtempfindlichen Techniken auf die Platte um.
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Vorsicht - Chemie! Die angegebenen Chemikalien für Ätzradierung und Edeldruckverfahren sind zum Teil krebserzeugend und lebensgefährlich giftig!!
Die Anwendung der Rezepte erfolgt auf eigene Gefahr. Lesen Sie unbedingt das Kapitel: Vorsicht Chemie! sowie
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