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"Neue und alte Techniken der Radierung und Edeldruckverfahren" - Ein alchemistisches Werkstattbuch für Radierer.
Tipps und Tricks aus der Praxis - erfahren, erlesen, erfunden und gesammelt von Wolfgang Autenrieth

Das Buch - nochmals erweiterte 6.Auflage 2010, 230 Seiten mit umfangreichem Chemikalien- und Literaturverzeichnis, 700 gr, ISBN 978-3-00-035619-3 - erhalten Sie bei Amazon, im Direktversand sowie in Ihrer Buchhandlung

Hinweis:
Online sehen Sie "nur" Vorarbeiten aus dem Ur-Manuskript von 1997 (noch vor der 1.Auflage) - ohne Abbildungen, Tabellen und Anhang. Statistik: Online zu sehen sind knapp 100 Websiten mit ca. 10.000 Worten. Das Buch enthält in der 6.Auflage nun 140.000 Worte ;-)

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Lichtdruck

www.ätzradierung.de

Albertotypie,-Colotypie, Faksimiledruck

In Frankreich erfundenes, vom Deutschen J.Albert Ende des 19.Jh. vervollkommnetes Reproduktions- und Druckverfahren. Der Lichtdruck ist ein Flachdruckverfahren.

Der Lichtdruck ist mit dem Bromöldruck identisch, mit dem Unterschied, dass statt des Papiers eine solide Glasplatte als Unterlage für das druckende, gehärtete Chromgelatinerelief verwendet wird. Diese gehärtete Schicht ist der Farbträger. Der Lichtdruck wird als „König der Reproduktionsverfahren“ angesehen, da er ohne künstliches Raster auskommt und sich mit ihm Faksimiles von höchster Farbgenauigkeit und Brillianz erzeugen lassen. Während die Gelatine trocknet, steigen in ihr Wasserteilchen nach oben und sprengen die bereits getrocknete Oberflächenhaut. Es bilden sich feine Risse. Auf dieser sogenannten „Runzelkorn- Oberfläche“ wird direkt ein ungerastertes Negativ aufbelichtet. Dabei wird die Gelatine vom Licht je nach Transparenz des Negativs gehärtet.

Nun wird die Druckform angefeuchtet. Wenig gehärtete, also wenig belichtete Stellen quellen wie bei der Lithographie auf und stoßen beim Druck die fetthaltige Farbe ab, auf stark belichteten, also gehärteten Stellen bleibt die Farbe haften.

Das feine Runzelkorn kann alle Tonwerte vom tiefsten Schwarz bis zum lichten Weiß wiedergeben. Lichtdrucke sind mit dem Fadenzähler am charakteristischen würmchenförmigen Rasterkorn zu erkennen. Wegen der im Verhältnis zu den technisch üblichen Verfahren aufwändigeren Herstellung ist er jedoch wenig verbreitet und nur Spezialdruckereien vorbehalten. Die Platte ist ein empfindlicher Druckstock für ca. 100 Drucke. Die Handwerker der Jahrhundertwende erreichten Auflagen von 500 -1000 Exemplaren. Sie benutzen dazu spezielle Lichtdruckpressen mit zwei Farbwerken.

Ablauf:
Im Buch enthalten


Titelbild Techniken der Radierung


Neue und alte Techniken der Radierung und Edeldruckverfahren
Tipps, Tricks, Anleitungen und Rezepte aus fünf Jahrhunderten
erfahren, erlesen, erfunden und gesammelt von Wolfgang Autenrieth

* 6. erweiterte Auflage 2010
* 230 Seiten
* 120 Abbildungen & 13 Tafeln
* 700 gr
* 29,5 x 21 cm
* 29 €uro
* ISBN 978-3-00-035619-3

Leseproben
* Inhaltsverzeichnis (PDF)
* Reservage (PDF)
* Grundlagen (PDF)
* Edeldruckverfahren (PDF)
* Chemikalienverzeichnis (PDF)
* Bewertungen bei Amazon
* Leserkommentare

Das Buch erhalten Sie bei Amazon, im Direktversand sowie in Ihrer Buchhandlung



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Vorsicht - Chemie! Die angegebenen Chemikalien für Ätzradierung und Edeldruckverfahren sind zum Teil krebserzeugend und lebensgefährlich giftig!! Die Anwendung der Rezepte erfolgt auf eigene Gefahr. Lesen Sie unbedingt das Kapitel: Vorsicht Chemie! sowie Impressum, Copyright, Warnhinweise und Disclaimer
Alle Rechte vorbehalten - © Wolfgang Autenrieth

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